Aktuelles vom Förderverein

19. Mai 2017: Fertigstellung des Turmbaus an der Martin-Luther-Kirche Dresden

Blick über Dresden zur LukaskircheDie Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt (Kirchspiel Dresden-Neustadt) konnte in den vergangenen 12 Monaten den Turm der Martin-Luther-Kirche umfassend sanieren. Obwohl nicht direkt mit dem vom Förderverein Lukaskirche Dresden e.V. angestrebten Wiederaufbau der Kirchturms der Lukaskirche Dresden vergleichbar, liefern die Erfahrungen aus Planung und Umsetzung der Baumaßnahme wertvolle Hinweise für die Lukaskirche.

Daher ist der Förderverein Lukaskirche Dresden e.V. sehr dankbar, daß der Kirchvorsteher der Martin-Luther-Kirche Dresden, Herr Dipl.-Ing. Architekt Christoph Hahn, in der Mitgliederversammlung am 25. November 2016 umfangreich von der Aktivitäten und Erfahrungen berichtete. Gleichzeitig wurde der Vorstand zum Turmfest an der Martin-Luther-Kirche eingeladen, was anläßlich der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten gefeiert wurde.

Bei schönem Frühlingswetter wurde am Abend des 19. Mai 2017 nicht nur der mustergültig sanierte Turm in Augenschein genommen und das große Interesse der Gemeinde und Anwohner festgestellt, sondern auch über dem Geläut ein Blick über die Stadt Dresden in Richtung Turmstumpf der Lukaskirche geworfen und fotografisch festgehalten. Der Vorstand des Fördervereins Luakskirche beglückwünschte den Kirchvorstand zu diesem schönen Erfolg für den Erhalt der Kirche.

Der Förderverein Lukaskirche Dresden e.V. dankt für die gute Zusammenarbeit und wünscht der Gemeinde der Martin-Luther-Kirche Dresden alles Gute!


6. Dezember 2016: Vorstellung der Machbarkeitsstudie Wiederherstellung des Kirchturms der Lukaskirche Dresden im Ortbeirat Dresden-Plauen

Zum Ende des Jahres 2016 wurde der Vorstand des Fördervereins Lukaskirche Dresden e.V. in die öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Dresden-Plauen eingeladen. Jens Christian Giese, Vorsitzender des Fördervereins Lukaskirche Dresden e.V., Vasco Paul Kolmorgen, Schriftführer und Dörte Döring, Schatzmeisterin, stellen die Machbarkeitsstudie zur Wiederherstellung des Kirchturms vor und antworteten auf Fragen der Ortsbeiräte und interessierter Bürger und der Presse. Dabei ging es vor allem um die geplante Methodik des Wiederaufbaus, den Umfang der Postkarten-gleichen Rekonstruktion und die Vorstellungen des Fördervereins zur weiteren Spendengewinnung. Bis auf einzelne kritische Stimmen unterstützten die Ortschaftsräte das Ansinnen des Fördervereins zur Wiederherstellung des Stadtbildes in der Südvorstadt.

Eine Niederschrift der Ortsbeiratssitzung (PDF, 272 kByte) steht der Öffentlichkeit im Ratsinfo-System der Landeshauptstadt Dresden zur Verfügung. Wir freuen uns für die Möglichkeit, vor diesem demokratischen Gremium vortragen zu können, und danken für die Unterstützung.


31. Oktober 2016: Machbarkeitsstudie Wiederherstellung des Kirchturms der Lukaskirche Dresden

Mit den kirchlichen Gremien abgestimmt ließ der Förderverein, parallel zu seiner praktischen Unterstützung zum Erhalt der Gebäude der Kirchgemeinde (z.B. Reparatur des Kirchendaches) und den ständigen Maßnahmen zur Spendengewinnung, eine Machbarkeitsstudie zur Sicherung des Bestandes und zum Wiederaufbau der Turmspitze von unabhängigen Sachverständigen erstellen. Der Förderverein ist froh, dass nunmehr fachlich fundiert feststeht und publiziert werden kann, dass
• die Lukaskirche auf festem Boden steht und nicht rutschungsgefährdet ist,
• der Turmstumpf einen soliden Zustand hat und einen wiederaufgebauten Turm problemlos tragen könnte und
• die Kosten sich im erwarteten Rahmen bewegen und langfristig für den Förderverein unter Zuhilfenahme von passenden Fördermitteln zu stemmen sind.

Ein Kurzexposé des Gutachtens (PDF, 672 kByte) steht der interessierten Öffentlichkeit hiermit zur Verfügung. Die ausführliche Fassung kann gern beim Förderverein eingesehen werden. Wir sind auf Rückmeldungen gespannt und freuen uns über jede Unterstützung.


22. Mai 2016: Gutachten zur Machbarkeit der Wiederherstellung des Kirchturms der Lukaskirche Dresden

Im Winter 2014/15 wurde in Absprache mit dem Kirchenvorstand der Lukaskirche sowie dem Regionalkirchenamt Dresden durch den Vorstand des Fördervereins Lukaskirche e.V. ein Gutachten zur Machbarkeit der Wiederherstellung des Kirchturms der Lukaskirche Dresden beauftragt. Um eine verläßliche externe Aussage für Machbarkeit und Kosten des Wiederaufbaus des Lukaskirchturms zu erreichen sollen eine Statik/Tragwerksplanung für den Kirchturm (unter Sichtung einer Diplomarbeit aus dem Jahr 2002) gerechnet sowie eine Baugrunduntersuchung und eine Kostenberechnung nach DIN 276 für den postkartengleichen Wiederaufbau des Kirchturms durchgeführt werden.

In einer Ausschreibung konnten sich die Büros Jäger Ingenieure GmbH, Radebeul; GEPRO – Ingenieurgesellschaft für Geotechnik Verkehrs- und Tiefbau und Umweltschutz mbH, Dresden und Heidelmann & Klingelbiel GmbH, Dresden durchsetzen. Die Arbeiten sollen im Laufe des Jahres 2015 abgeschlossen werden und werden ausschließlich aus Spendenmitteln des Vereins finanziert. Erste Überlegungen wurden auf der Mitgliederversammlung im Frühjahr 2015 vorgestellt. Die Studie wurde Mitte April 2016 fertiggestellt und im Sommer 2016 den kirchlichen und denkmalpflegerischen Gremien vorgestellt.


29. April 2014: Schautafel mit einem rekonstruierten Zifferblatt

Kran hebt das Zifferblatt, Kinder schauen gespannt zuNach einem Beschluß der Mitgliederversammlung des Fördervereins Lukaskirche e.V. vom Herbst 2013 und mit Genehmigung des Kirchenvorstandes der Ev.-Luth. Lukaskirche wurde ein Zifferblatt des Turms der Lukaskirche nach umfangreicher Quellenrecherche nachgebaut. Dieses wird dauerhaft in einer Schautafel, welche über die Baugeschichte der Lukaskirche und die Ziele des Fördervereins sowie Veranstaltungen informiert, montiert. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus Spenden des Fördervereins und der beteiligten Firmen.

Am 29. April 2014 wurde das rekonstruierte Zifferblatt auf die Schautafel an der Nordwestseite der Lukaskirche montiert. Viele Schaulustige aus dem Viertel und der Gemeinde sowie Reporter der Zeitungen und des Fernsehens wohnten diesem imposanten Montagewerk bei.


Rekonstruiertes Zifferblatt am Turmstumpf der Lukaskirche DresdenUm dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden einen Eindruck über das spätere mögliche Aussehen zu ermöglichen, wurde das Zifferblatt vor der Montage an der Schautafel für eine Viertelstunde an den ursprünglichen Montageort gehoben.

Wir danken der Fa. Krandienst Kunze in Radeberg für das kostenlose Bereitstellen der Kranleistungen!

Für Druckzwecke steht das nebenstehende Foto 'Rekonstruiertes Zifferblatt am Turmstumpf der Lukaskirche Dresden' auch in hoher Auflösung (JPEG, 2,8 MB) zur Verfügung (Bedingung: Nennung Vereinszweck und Belegexemplar).


Pfarrer Rainer Petzold im Fernsehinterview Artikel in der Sächsischen Zeitung: Artikel Lokalausgabe (Zugangsdaten erforderlich)
Bericht bei Dresden Fernsehen: Nachrichtenseite / Video



17. Februar 2013: Bergung der alten Zifferblätter und Spendenaufsteller

Bergung der Zifferblätter am GlockenturmAm 13. November 2012 wurden die Zifferblätter der Turmuhr vom Turmstumpf der Lukaskirche geborgen.


Bergung der Zifferblätter auf der WendeltreppeDie geborgenen Zifferblätter der Lukaskirchen-Turmuhr wurden durch Herrn Diplom-Restaurator (FH) Michael Lange aus Limbach-Oberfrohna hinsichtlich der Fassung, deren Farbigkeit und den vorgefundenen Gliederungen untersucht und chemisch analysiert.

Unter Auswertung der Untersuchungsergebnisse des Naturwissenschaftlichen Labors an der FH Erfurt, Fachbereich Konservierung / Restaurierung, lassen sich die Ergebnisse wie folgt zusammenfassen:
1. Es liegen zwei Fassungen des Ziffernblattes vor.
2. Über einer schwarzen Eisenglimmergrundierung wurde ein weißer Fond gestrichen, darauf schwarze römische Ziffern (40 cm groß), ohne Minutenteilung als Gesamtfassung 1. Das Weiß ist durch Hitzentwicklung, Verschmutzung, Korrosion stark verbräunt.
3. Erste Erneuerungsfassung (Gesamtfassung 2) wurde auf weißen Fond, schwarze arabische Ziffern (Typ Bodoni, Zifferngröße vermutlich 48 – 50 cm) mit umlaufender Rahmung und Minutenteilung aufgetragen.
Die Gestaltungsprinzipien der beiden Fassungen sind oben stehend beschrieben. Unklar bleibt bei der Befundlage zur ersten Fassung ob die römischen Ziffern in ihrer Größe radial ausgerichtet waren, d.h. von innen nach außen breiter werden oder in gleicher Breite bleiben. Denkbar sind beide Varianten
.

Restaurierungsvorschlag: Die Rekonstruktion beider Fassungen ist wohl legitim. Im Zuge der geplanten Wiederherstellung des Turmes in seiner ursprünglichen (bauzeitlichen) Gestalt sollt der ersten Fassung der Vorzug gegeben werden.


Original Zifferblatt mit SpendenaufstellerMit dem besterhaltenen originalen Zifferblattfragment wurde ein Spendenaufsteller erstellt, der nunmehr in der Brauthalle der Lukaskirche für das Anliegen des Fördervereins Lukaskirche e.V. wirbt. Der Spendenaufsteller ist bewußt transportabel gebaut worden, um auch außerhalb der Lukaskirche eingesetzt werden zu können.



Radierung Lukaskirche17. Februar 2013: Radierung Lukaskirche zum 110. Jahrestag der Weihe erhältlich

Die Lukaskirche feiert im März 2013 das 110. Jubiläum ihrer Weihe. Dazu passend hat der Förderverein eine Radierung der unzerstörten Kirche in einer limitierten Auflage herausgegeben. Diese ist im Format 14,5 x 9,5 cm und kann mit Passepartout für 25 € (Spendenanteil 17,50 €) im Pfarramt der Lukaskirche und bei der Firma German Tinten Tanke in der Reichenbachstraße 21 erworben werden.